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Baden-Württemberg, Germany
Studentin, Angestellte, Kunstgeschichte, Geschichte, Computer, Sport schauen, Freunde, Lesen, Handarbeiten, Drei Fragezeichen hören

Samstag, 31. Dezember 2011

Die Schlange vor meiner Tür ...

... ist  eher kurz. Aber endlich fertig. Und sie erfüllt ihren Zweck.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Unter aller Kanone

Hier schiebt sich der SC Riessersee den Weg zum Spiel frei

Garmisch-Partenkirchen – Sie sind die Helden der Autobahn, die Eishockey-Spieler des SC Riessersee. Und das nicht etwa, weil sie tausende von Kilometern im Reisebus auf Deutschlands Schnellstraßen abspulen.

Am vergangenen Freitag auf dem Weg zum Auswärtsspiel nach Hannover haben die SCR-Cracks einen Megastau auf der A7 bei Salzgitter verhindert. Die Profis schoben einen liegen geblieben Pkw über mehrere Kilometer aus einer Baustelle, bis die Polizei zu Hilfe kam und das Auto fortschleppte. Daumen hoch, viele Dankesworte und ein Erinnerungsfoto von der Polizei gab es noch, bevor es auf den Weg nach Hannover weiter ging. Dort verloren die Riesserseer dann bekanntlich ihre Partie knapp mit 2:3. „Vielleicht, weil wir diese kuriose Trainingseinlage hatten“, mutmaßt Manager Ralph Bader scherzhaft.



Was war passiert: „Wir sind eigentlich gut in der Zeit gewesen, so dass wir sogar ein bisschen zu früh in Hannover angekommen wären“, berichtet Bader. An einer Baustelle bei Salzgitter war’s dann aber vorbei mit der Freude. „Drei Auto vor uns ist ein Pkw mit einem Pferdeanhänger liegen geblieben.“ Es ging nichts mehr vor und zurück. „Die Autobahn war in der Baustelle geteilt, die Fahrbahn durch feste Betonleitplanken verengt. Da konnte keiner mehr vorbei, schon recht nicht unser Bus“, schildert Bader. Nachdem sich die Spieler ein Bild von der Situation gemacht hatten, packten sie kurzerhand an. „Erst haben sie das Auto ganz nach links geschoben. Dann hatten wir mit den Fahrern vor uns eigentlich ausgemacht, dass einer das Auto abschleppt.“ Doch daraus wurde nichts. „Die ersten zwei sind einfach davongefahren.“

Der dritte und letzte verbliebene Pkw-Lenker spielte mit. An dem Fahrzeug gab es eine Anhängerkupplung. „Er hat dann den Pferdeanhänger abgeschleppt.“ Doch damit ging es nun nicht mehr weiter. Denn der Bus konnte den breiten Geländewagen nicht passieren. „So aus Spaß haben die Spieler dann gesagt, dass sie das Auto mal ein bisschen schieben.“ Schließlich dachten die Beteiligten, dass irgendwann mal eine Ausbuchtung kommen würde. „Aber da gab es nichts.“

Mittlerweile war auch die Polizei gekommen, auf der parallel verlaufenden Spur außerhalb der Baustelle. Doch konnten die Beamten nichts tun. Sie fuhren dann weiter nach vorne, um sich schließlich rückwärts zu nähern. Derweil hatten sich die Riesserseer einen Plan zurecht gelegt. Bader: „In Vierer- bis Fünfergruppen haben sie abwechselnd das Auto geschoben.“ Dabei kam eine ordentliche Strecke zusammen. „Unser Busfahrer hat auf den Tacho geschaut, es waren zwischen vier und fünf Kilometer.“ Knapp eine Stunde dauerte der Einsatz der SCR-Rettungskräfte.

Das Ende vom Lied: Das Team kam rund eine halbe Stunde zu spät in Hannover an. So tragisch war das freilich nicht. Denn das Warmmachen konnten sie die Werdenfelser sparen. „Ich glaube, auf das obligatorische Fußballspiel haben die Jungs verzichtet.“ Die drei Punkte hätten sich die Riesserseer an diesem Abend wohl sicherlich verdient gehabt. Doch daraus wurde nichts – Hannover spielte nicht mit. „Naja, wir haben auf jeden Fall eine gute Tat vollbracht“, meint Bader. Und einen Titel haben sie damit in dieser Saison schon gewonnen: Sie sind die Helden der A7.

Christian Fellner



Worum es mir bei diesem Artikel geht:

Ich bin natürlich ganz eins mit der landläufigen Meinung: Riessersee Olé Olé (obwohl sie direkter Konkurrent meines Heim-Teams sind). Hut ab, das war wirklich klasse.
Was mich aber echt auf die Palme gebracht hat war dieser Abschnitt:
Dann hatten wir mit den Fahrern vor uns eigentlich ausgemacht, dass einer das Auto abschleppt.“ Doch daraus wurde nichts. „Die ersten zwei sind einfach davongefahren.“
Das ist unter aller Kanone. Da fällt mir nix mehr ein. Eigentlich gehören die angezeigt. Hoffentlich verreckt denen auch mal das Auto und alle anderen fahren vorbei.

Fazit: S'Volk is a Trottel.


Noch irgendwer auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken?

Oder auf der Suche nach einem neuen Strickprojekt?








gefunden in der dezember 2011-Ausgabe der H.O.M.E.

Immer wieder Samstags ...

... treffen wir uns zum Stricken. Die ravelry-Gruppe Knitting-in-Heidelberg. Wir treffen uns zwar nicht in einem Zug wie die Damen in dem folgenden Artikel - aber ich denke, wir machen den besseren Schnitt: Schöneres Ambiente und auf alle Fälle die bessere Bewirtung. Und so gibt es samstags guten Kuchen, viele Lacher, immer hilfsbereite Mitstrickerinnen und viel Spaß.
Ungefähr ein Jahr gehöre ich jetzt schon dazu und möchte die Treffen echt nicht missen: Girls, you really make my Satur-days :-)



gefunden in: mobil (Kundenmagazin der Deutschen Bahn. Herbstausgabe 2011).